Bessenbach

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Jugend-Infos

4. Jugendausschusssitzung

Am 10.11.2014 fand unsere 4. Sitzung statt. Es waren 40 Zuhörer, darunter neun Jugendliche, erschienen. Wir möchten uns bei allen Zuhörern für das Interesse und ihren Einsatz für die Ortsvereine bedanken! Vor der öffentlichen Sitzung fand wie im Jugendausschuss üblich eine Bürgerfragestunde statt, das Wort wurde jedoch nicht gewünscht. Zu den TOPs 1 und 2 erteilten wir aufgrund der Thematik den Zuhörern ein Rederecht.
 
TOP1: Beratung über Aufgaben eines Jugend-Sozialpädagogen
 
Nachdem der Gemeinderat am 30.09.2014 beschlossen hatte, im Laufe des nächsten Jahres einen Sozialpädagogen mit Schwerpunkt Jugendarbeit für Bessenbach einzustellen, luden wir alle Ortsvereine zu unserer Sitzung ein, damit diese darüber genauer informiert werden und ihre Wünsche einbringen können. Uns ist die Zusammenarbeit mit den Vereinen wichtig und so soll der Sozialpädagoge nicht als Konkurrenz zu den Vereinen agieren, sondern diese unterstützen, soweit dies gewünscht wird. Es ergab sich eine rege Diskussion mit Fragen zu einem Sozialpädagogen, die wir gemeinsam mit dem anwesenden Jugendpfleger der Gemeinde Waldaschaff Markus Kunkel beantworteten, und mit Forderungen an diesen in Bessenbach. Konkrete Tätigkeiten bezogen auf die Vereine können bzw. sollten sein:

  • Unterstützung bei Vereinsfesten
  • Vernetzung der Vereine
  • Bindeglied zwischen Jugendlichen und Vereinen
  • Mittagsbetreuung als Chance, die Jugendlichen zu den Vereinen zu bringen und so Nachwuchs sicherzustellen
  • Unterstützung von Betreuern und Trainern
  • Hilfe bei problematischen Jugendlichen
  • Einbringen von Ideen für Aktionen und Projekte, z. B. Werbemaßnahmen der Vereine
  • Rechtliche Beratung
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben, z. B. Führungszeugnisse

 
Auf entsprechende Nachfragen informierten wir die Zuhörer darüber,

  • dass die Aufgabe des Sozialpädagogen auch darin besteht, gerade den Jugendlichen Möglichkeiten zu bieten, die sich nicht für Vereine gewinnen lassen.
  • dass sich die Aufgaben des Sozialpädagogen auch entwickeln, indem dieser individuell auf die Jugendlichen eingeht.
  • dass es bzgl. eines eventuellen offenen Jugendtreffs Aufgabe des Sozialpädagogen ist, Räumlichkeiten hierfür gemeinsam mit den Jugndlichen zu entwickeln und zu gestalten.
  • dass die Stelle eines Sozialpädagogen als Vollzeitstelle vorgesehen ist. Die Anstellung erfolgt über die Gemeinde. Diese muss langfristig erfolgen, um Vertrauen aufbauen zu können und um Jugendlichen und Vereinen als fester Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
  • dass eine Jugendbefragung durchgeführt werden soll, dies wäre eine Aufgabe für den Sozialpädagogen.
  • dass es bzgl. der Ferienspiele zahlreiche Möglichkeiten gibt, das Angebot zu erweitern. In Waldaschaff gibt es z. B. bereits das „Abenteuerland“, Radtouren, Arbeitswochen, Freizeitfahrten und erlebnispädagogische Angebote wie Klettern.

 
Die Vereine können sich selbstverständlich jederzeit an uns wenden, um ihre Wünsche und Anliegen in Bezug auf ihre Jugendarbeit und einen Sozialpädagogen zu äußern.
 
TOP 2: Einrichtung eines Jugendtreffs
 
Beim Jugendstammtisch am 02.10.2014 im Sitzungssaal des Rathauses wurde von Jugendlichen der Wunsch geäußert, einen Ort zu haben, an dem sie, v. a. im Winter, im Trockenen sein können, ohne „vertrieben“ zu werden. Wir hatten damals festgelegt, dass wir uns um eine Raummöglichkeit kümmern und die Jugendlichen im Gegenzug einen verantwortlichen Volljährigen ihres Vertrauens finden und zudem einen Regelkatalog aufstellen, der für alle Beteiligten akzeptabel ist.
 
Bei unserer Sitzung meldete sich ein 19-Jähriger aus dem Ortsteil Keilberg, der die Verantwortung zumindest die nächsten zwei Monate übernehmen würde. Zudem verpflichteten sich Jugendlichen dazu, die Räumlichkeiten sauber zu halten und dort keinen Unfug zu treiben. Unsererseits konnte mitgeteilt werden, dass das ehemalige Jugendheim unterhalb des Pfarrhauses in Keilberg als Übergangslösung zur Verfügung stehen würde. Es müsste jedoch noch etwas hergerichtet werden. Im Anschluss an die öffentliche Sitzung wurden mit den Jugendlichen die Details für eine Ortsbesichtigung besprochen.
 
Eine nicht öffentliche Sitzung schloss sich an.