Gemeinde Bessenbach

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Abfall und Wertstoffe

Müllentsorgung

Abfall und Wertstoffe

Für die umweltgerechte Entsorgung der Abfälle ist der Landkreis Aschaffenburg verantwortlich. Er stellt dazu Bio- und Restmülltonnen zur Verfügung, die in der Regel im wöchentlichen Wechsel alle 14 Tage geleert werden.

Bei Sammlung, Sortierung und Verwertung der Wertstoffe teilen sich der Landkreis und das Duale System Deutschland (DSD) die Aufgaben. Alle Verpackungswertstoffe werden außerhalb der öffentlichen Hausmüllabfuhr vom DSD erfasst, sortiert und verwertet. Alle anderen Wertstoffe sammelt und sortiert der Landkreis mit seinen Beauftragten.

Jeder Landkreisbürger ist nach der Abfallsatzung verpflichtet, seinen Abfall zu trennen. Für die gesammelten Wertstoffe steht ein großes Angebot an Hol- und Bringsystemen bereit, das eine optimale Wiederverwertung garantiert. Noch besser als Abfälle zu verwerten ist es, sie ganz zu vermeiden. Auch das Sammeln, Sortieren und Verwerten kostet Geld und belastet die Umwelt. Entweder über den Grünen Punkt oder die Hausmüllgebühr muss für jeden Abfall bezahlt werden.

Wo man welchen Abfall bzw. Wertstoff entsorgen kann, zeigt Ihnen das Abfall-ABC des Landkreises.

Ansprechpartner

Fragen zur Abfallwirtschaft und Abfallentsorgung beantwortet Ihnen das

Landratsamt Aschaffenburg - Abfallwirtschaft
Bayernstraße 18
63739 Aschaffenburg
Fon: 06021 394-407
Weiter zur Homepage

Mit der Entsorgung beauftragt ist die Firma
M. Werner GmbH & Co. Mülltransport KG
Aschaffstraße 7
63773 Goldbach
Fon: 06021 5991-0
Abfallbetrieb: E-Mail schreiben
Recycling: E-Mail schreiben

Hausmüll

Im Landkreis Aschaffenburg wird der Müll gewogen und die Müllgebühren individuell, je nach Inanspruchnahme, berechnet. Damit zahlt sich Abfallvermeidung direkt in Mark und Pfennig aus. Bei der Hausmüllabfuhr wird Bio- und Restmüll in getrennten Behältern abgefahren. Im Regelfall muss jedes bewohnte oder gewerblich genutzte Grundstück an die Hausmüllabfuhr angeschlossen sein. Für jede auf dem Grundstück gemeldete Person muss mindestens 20l Restmülltonnenvolumen vorgehalten werden. Die gemeinsame Nutzung von Tonnen innerhalb einer Hausgemeinschaft (also z.B. auch bei Eigentumswohnungen) ist möglich. Nicht erlaubt ist dagegen die gemeinsame Tonnennutzung benachbarter Grundstücke.

Erhältlich sind für Restmüll 120l- und 240l-Tonnen sowie 660l- und 1100l-Container. Alle Tonnen sind wahlweise mit oder ohne Schloss zu haben. Die Mülltonnen können nur bei der Müllgebührenstelle des Landratsamtes bestellt bzw. abbestellt werden. Tonnenbestellungen können vom Haus- oder Wohnungseigentümern bzw. deren Verwaltern vorgenommen werden. Mieter müssen ihre Tonnenwünsche mit ihrem Vermieter absprechen. Den Bescheid über die Abfallgebühren erhält in der Regel auch der Eigentümer/Verwalter.

Alle Tonnen haben auf dem Deckel eine deutlich erkennbare Nummer eingeprägt. Da für jede Tonne ein eigenes "Müllkonto" geführt wird, ist es wichtig, dass jeder Nutzer immer dieselbe Tonne befüllt. Mit dem Gebührenbescheid werden jedem Bescheidempfänger die von ihm bestellten oder zugeteilten Tonnen mit ihren Deckelnummern mitgeteilt. Ausser der Deckelnummer ist jede Tonne durch einen Mikrochip identifizierbar. Bei der Leerung der Tonne wird der Chip automatisch gelesen, das ermittelte Abfallgewicht entsprechend zugeordnet und im Bordcomputer des Sammelfahrzeuges gespeichert. Das Gewicht der Tonne wird vor und nach der Leerung registriert. Als gebührenpflichtiges Abfallgewicht wird nur die Differenz zwischen beiden Wiegungen angesetzt.

Bio- und Grünabfälle

Bioabfälle
Die Nutzung der Biotonne - es gibt 60l- oder 120l-Tonnen wahlweise mit oder ohne Schloss - ist freigestellt. Wer selbst kompostiert, kann auf sie verzichten. Allerdings darf kein Biomüll mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. Für die meisten Eigenkompostierer empfiehlt sich die Nutzung der Biotonne für solche biologisch verwertbaren Abfälle, die man nicht auf dem eigenen Komposthaufen haben möchte.

Was gehört in die Biotonne?
Küchenabfälle wie Reste vom Salat- und Gemüseputzen, Obstschalen (auch von Südfrüchten), Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Speisereste (roh oder gekocht). Außerdem Hygienepapier (Papiertaschentücher, Küchenrolle, Papierservietten) und kleinere Gartenabfälle (Schnittblumen, Rasenschnitt, Unkraut). Nicht in die Biotonne gehören Steine, Glas, Metall, Plastiktüten und sonstige Kunststoffe, Windeln und Binden, Zigarettenasche und -kippen, Kehrricht und Staubsaugerbeutel, Asche aus Ofenfeuerung, mineralischer Tiereinstreu.

Wie wird die Biotonne geleert?
Die braunen Biotonnen werden in der Regel im wöchentlichen Wechsel mit den Restmülltonnen alle 14 Tage geleert. In den heißen Sommermonaten findet die Leerung der Biotonne sogar wöchentlich statt. Wie häufig Sie die Biotonne zur Leerung bereitstellen, können Sie selbst bestimmen. Es ist aus hygienischen Gründen jedoch empfehlenswert, den 14tägigen Rhythmus nicht zu unterschreiten.

Grünabfälle
Für kleinere Grünabfälle wie Laub oder Grasschnitt können bei der Gemeindeverwaltung spezielle Grünabfallsäcke für einen Selbstkostenpreis von 0,50 Euro/Stück erworben werden. Diese Säcke werden gemeinsam mit ihrem Inhalt kompostiert. Andere Behältnisse werden deshalb nicht akzeptiert.

Wer größere Mengen an Grünabfällen aus dem Garten (z.B. sperrigen Baum- und Heckenschnitt, Gras- und Laubabfälle) zu entsorgen hat, kann die Grünabfallsammlung in Anspruch nehmen. Diese Sammlung findet zweimal jährlich statt.

Ganze Bäume können bei der Grünabfallsammlung natürlich nicht entsorgt werden. Einzige Ausnahme ist der Weihnachtsbaum. Ohne Restanhaftungen von Christbaumschmuck kann er mit dem Grünabfall entsorgt werden. Teilweise führen die Ortsvereine zudem gesonderte Sammlungen durch. Ast- und Strauchschnitt muss mit Kordel (nicht mit Draht) gebündelt bereitgestellt werden.

Eine weitere Möglichkeit, größere Mengen Grünabfälle zu entsorgen, ist der gemeindliche Grünabfallsammelplatz am Steigknückel im Ortsteil Straßbessenbach. Die Öffnungszeiten sind von April bis einschl. September jeweils Freitag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Kleinere Mengen Grünabfälle können zudem im Recyclinghof entsorgt werden.

Wertstoffe (Altholz, Altmetall, Elektrogroßgeräte) und Sperrmüll

Neue Wertstoff- und Sperrmüllabfuhr auf Abruf

Ab Januar 2015 wird Sperrmüll zusammen mit den Wertstoffen Altholz, Altmetall, Kunststoffe und Elektrogroßgeräte nur noch auf Abruf abgeholt. Es gibt also keine festen Termine für die Sammlung sperriger Wertstoffe aus Altholz und Altmetall sowie Elektro- und Elektronikgroßgeräte mehr. Durch diese Art der Terminvereinbarung können kriminelle Wertstoffdiebe keine Sammlungen mehr planen. So bleiben die Straßen sauber, es entsteht kein zusätzlicher Verkehr und alle für den Landkreis bestimmten Wertstoffe kommen seinen Bürgern auch wirklich zu Gute. Denn nur mit dem Ertrag aus dem Verkauf der Wertstoffe, die der Landkreis tatsächlich erhält, können die Müllgebühren niedrig gehalten werden.

Die sperrigen Wertstoffe werden dann, wenn sie angefallen sind, vor der Haustüre abgeholt. Dies erspart eigene Fahrten für schwer transportierbare Gegenstände oder lange Wartezeiten auf den nächsten Sammeltermin. Möbel aus Holz, für die bei der Sperrmüllabfuhr auf Abruf bisher bezahlt werden musste, werden jetzt kostenfrei abgeholt. Zu den kostenfreien Wertstoffen zählen nun auch sperrige Gegenstände aus verwertbarem Kunststoff (aus PE und PP) wie z. B.  Regentonnen, Gartenmöbel oder sperriges Kinderspielzeug.

Jeder Eigentümer oder Mieter eines  Anwesens im Landkreis Aschaffenburg kann die neue Wertstoff– und Sperrmüllabfuhr auf Abruf beliebig oft in Anspruch nehmen. Zu beachten ist, dass Sperrmüll und Wertstoffe, obwohl sie in ein Fahrzeug geladen werden, getrennt voneinander zur Abholung bereit gestellt werden müssen. Für die Abholung von Elektrogroßgeräten werden gesonderte Abholtermine vergeben. Kostenfreie Wertstoffe werden zusammen mit dem kostenpflichtigen Sperrmüll nach der Beauftragung der Sperrmüllabfuhr auf Abruf innerhalb von zwei Wochen abgeholt. Der genaue Termin der Abholung wird rechtzeitig durch die beauftragte Firma Werner mitgeteilt.

Um die Wertstoff- und Sperrmüllabfuhr zu beauftragen muss das Anmeldeformular (ist im Rathaus und im Landratsamt erhältlich oder kann unter www.abfallwirtschaft-ab.de heruntergeladen werden) ausgefüllt an die Firma Werner geschickt werden. Eine formlose oder telefonische Anmeldung ist nicht möglich!

Auf dem Anmeldeformular müssen Art und Menge der abzuholenden Wertstoffe bzw. des Sperrmülls genau angegeben werden. Wertstoffe wie z.B. Möbel aus Holz müssen getrennt vom sperrigen Restmüll bereitgestellt werden, weil nur für den sperrigen Restmüll Gebühren berechnet werden.

Folgende Abfälle werden bei der Sammlung auf Abruf nicht mitgenommen:

  • Nachtspeicheröfen, asbesthaltige Abfälle (z.B. Eternitplatten)
  • Problemabfälle, Schadstoffe (wie Öl, ölverunreinigte Gegenstände, Chemikalien)
  • Abfälle, die pro Stück länger als 2 m und schwerer als 50 kg sind
  • Bauschutt wie Ziegel, Glasbausteine, Beton, Sanitärkeramik wie Waschbecken, Toilettenschüsseln
  • Grünabfälle

Die Zuordnung der bereitgestellten Abfälle erfolgt vor Ort durch geschultes Personal. Sollten ausgeschlossene Abfälle zur Abholung bereit stehen, werden sie stehen gelassen. Für die Entsorgung ist dann der Eigentümer des Anwesens verantwortlich, auf dem sie bereit gestellt wurden. Zur Abholung bereitgestellte Gegenstände, die keiner kostenfreien Wertstofffraktion angehören, aber auch nicht zu den ausgeschlossenen Abfällen zählen, werden als kostenpflichtiger Sperrmüll abgefahren. Ist der Auftraggeber oder eine von ihm beauftragte Person bei der Abholung nicht anwesend, werden nur die auf dem Anforderungsformular angegebenen Gegenstände mitgenommen.

Das kostet die neue Abfuhr auf Abruf:

Für die Entsorgung von Wertstoffen und Elektrogroßgeräten werden keine Gebühren erhoben. Für Sperrmüll wird eine Gewichtsgebühr von 0,18 € pro kg berechnet. Pro Anfahrt für die Abholung von Wertstoff, Sperrmüll oder einer Kombination aus beiden wird eine Pauschale von 10,00 € erhoben. Werden ausschließlich Elektrogroßgeräte abgeholt, wird keine Anfahrpauschale erhoben. Die Anfahrpauschale für sonstige Wertstoffe und Sperrmüll wird mit dem Gewicht der Abfälle verrechnet. Ab einer Menge von 56 kg entfällt die Anfahrpauschale, sodass ausschließlich die Gewichtsgebühr für den abgeholten Sperrmüll anfällt. Die Abholung von Wertstoffen ist ab einer Menge von 56 kg gänzlich kostenfrei. Wenn die Abholung innerhalb von 3 Werktagen erfolgen soll, kostet dies zusätzlich einen Expresszuschlag von 25,00 €.

Sperrmüll und Wertstoffe werden vor Ort im Fahrzeug gewogen und Wiegebelege ausgedruckt, die der Auftraggeber erhält. Im Landratsamt werden die Gebühren für die Sperrmüllabholung berechnet und die Abrechnung dem Auftraggeber direkt zugesandt.

Der Vollservice als Zusatzangebot der Firma Werner (Transport aus der Wohnung ans Fahrzeug) wird mit 35,00 € pro Stunde und Person netto bei minütlicher Abrechnung durch Firma Werner gesondert berechnet. In der Regel muss diese Leistung direkt vor Ort  bar bezahlt werden.

Glas, Dosen und Altpapier

Für Behälterglas und Dosen gibt es in Bessenbach mehrere Wertstoffcontainer:

  • Straßbessenbach: vor Recyclinghof (Gemeindezentrum)
  • Steiger: Am Hochbehälter
  • Frauengrund: Am Kreisbauhof

Wir bitten, die Wertstoffe in die entsprechenden Behälter zu werfen und die festgelegten Einwurfzeiten von Montag bis Samstag von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr einzuhalten.

Glas
Es wird nur Behälterglas, also Flaschen, Konservengläser und ähnliches, getrennt nach den Farben weiß, grün und braun gesammelt. Nicht in die Glascontainer gehören Porzellan und Steingut, Bleiverschlüsse, Leuchtstofflampen und Glühbirnen, Gläser (Kaffeekannen, Jenaer Glas) sowie Kronkorken und Drehverschlüsse aus Metall. Flachglas (Fenster, Spiegelglas, Autoscheiben etc.) wird am kreiseigenen Recyclinghof in Stockstadt angenommen.

Dosen, Aluminium
Getränke- und Konservendosen, Kronkorken und metallische Drehverschlüsse werden im Dosencontainer erfasst. An seiner Stirnseite befindet sich ein extra Einwurfloch für Folien und kleinere Dosen aus Aluminium. Dosen und Aluminium werden außerdem am Recyclinghof angenommen. Aluminiumfolien können, wie Verbundmaterial, auch im Gelben Sack gesammelt werden.

Papier und Kartonagen
Zum 1. Januar 2004 wurde im gesamten Landkreis Aschaffenburg die Papiertonne eingeführt. Altpapier wird also nicht mehr über Container im Bringsystem, sondern über Papiertonnen - wie bisher schon Bio- und Restmüll - erfasst und direkt vor der Haustüre abgeholt. Jedes an die Hausmüllabfuhr angeschlossenes Grundstück kann pro 120-Liter Restmülltonne eine blaue Papiertonne mit einem Fassungsvermögen von 240 Litern gebührenfrei erhalten. Die Papiertonnen werden im 4-wöchentlichen Turnus entleert. Gewogen werden die Papiertonnen nicht.

Es besteht kein Zwang, eine Papiertonne aufzustellen. Man kann das anfallende Altpapier auch über den mit einem Papiercontainer ausgestatteten Recyclinghof entsorgen. Außerdem wird Altpapier nach wie vor von Vereinen von Zeit zu Zeit direkt vor der Haustür eingesammelt. Auf diese Sammlungen wird im gemeindlichen Amts- und Mitteilungsblatt bzw. in der örtlichen Presse gesondert hingewiesen.

Verpackungen aus Kunststoff und Verbundmaterial

Verpackungen aus Kunststoff und Verbundmaterial sowie Aluminiumfolien werden mit dem Gelben Sack gesammelt. Die Gelben Säcke bekommen private Haushalte bei der Gemeindeverwaltung kostenlos in haushaltsüblichen Mengen. Einmal im Monat werden die Gelben Säcke abgeholt.

Was ist Verbundmaterial?
Bei Verbundmaterial handelt es sich um Verpackungen, die aus mindestens zwei Schichten unterschiedlicher, fest miteinander verbundener Materialien bestehen (z.B. Kunststoff und Aluminium). Beispiele für solche Verpackungen sind Milch-, Saft- oder Kaffeetüten.

Was gehört in den Gelben Sack?
Alle Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Verbundstoff und Aluminium, und zwar mit und ohne Grünem Punkt. Das sind zum Beispiel Folien, Tragetaschen, Kunststoffbecher für Joghurt u.a., Kunststoff-Flaschen für Spül-, Wasch- und Reinigungsmittel, Milch- und Getränketüten, geschäumte Kunststoffverpackungen, Vakuumverpackungen und Süßwarenverpackungen, Aluminiumfolien.

Nicht in den Gelben Sack gehören Styroporverpackungen (siehe Recyclinghof) und Verpackungen von schadstoffhaltigen Produkten wie z.B. Farb- und Spraydosen, Behälter von Motorenöl etc. (Sondermüll). Verkaufsverpackungen aus Glas, Dosen, Styropor, Papier und Pappe dürfen ebenfalls nicht in den Gelben Sack; hierfür gibt es die bekannten Rücknahmestellen. Auch alle im gewerblichen Bereich anfallenden Verkaufsverpackungen können nicht über den Gelben Sack entsorgt werden. Abfälle, die zwar aus Kunststoff bestehen, aber keine Verpackungen darstellen (z.B. Wäschekörbe, Kinderspielzeug, Teppichleisten usw.) sind Restmüll und müssen über die Restmülltonne bzw. als Sperrmüll entsorgt werden.

Problemabfälle und Schadstoffe

Die richtige Entsorgung der Problemabfälle ist besonders wichtig. Denn bei Ihnen handelt es sich um Stoffe, die - falsch entsorgt - Wasser, Boden und Luft stark gefährden können. Um nicht vermeidbaren Problemabfall umweltgerecht zu entsorgen, ist im Landkreis das Schadstoffmobil unterwegs. In regelmäßigen Abständen fährt es die Gemeinden an. Jeder kann in jeder Landkreisgemeinde seine Problemabfälle abgeben. Hinsichtlich der genauen Sammeltermine schauen Sie bitte unter der Rubrik "Abfuhrtermine" nach. Im 1. und 4. Quartal wird wochentags von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr, im 2. und 3. Quartal von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr gesammelt. Samstags können Problemabfälle von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr abgegeben werden.

Problemabfälle sind zum Beispiel:
Farben und Lacke, ölverunreinigte Gegenstände (z.B. Lappen, Ölfilter), organische Lösungsmittel, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Batterien, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Fieberthermometer, Fotochemikalien, Säuren und Laugen.

Batterien
Gebrauchte Batterien und Akkus müssen von den Verkaufsstellen kostenfrei zurückgenommen werden, die sie wiederum an den Hersteller zur umweltgerechten Entsorgung weiterleiten. Sie als Endverbraucher sind verpflichtet, ihre schadstoffhaltigen Batterien entweder dem Vertreiber zurückzugeben oder der Problemabfallsammlung des Landkreises zuzuführen.

Altöl
Altöl wird bei der Problemabfallsammlung nicht angenommen. Denn alle Verkaufsstellen von Motoren- und Getriebeöl sind zur Rücknahme des Altöls verpflichtet. Mit der Quittung für das Öl muss die Entsorgung kostenfrei erfolgen. Ohne Quittung muss eventuell frisches Öl in der Menge des zu entsorgenden Altöls gekauft werden.

Erdaushub

Erdaushubdeponie - keine Anliederung auf der gemeindlichen Deponie mehr möglich!

Die für die Rekultivierung (Abdeckung) der Erdaushubdeponie benötigte Restmenge unbelasteten Erdaushubs wurde 2009 ausgeschöpft. Private Anlieferungen zur Erdaushubdeponie sind daher nicht mehr möglich. Die Verwaltung wurde beauftragt, in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden mögliche geeignete Ersatzstandorte ausfindig zu machen. Da nicht abzusehen ist, ob und wann eine neue Erdaushubdeponie möglich wird, kann leider bis auf weiteres in Bessenbach kein Erdaushub mehr abgeladen werden. Wir bitten um Kenntnissnahme!

Recyclinghof

Der Recyclinghof der Gemeinde Bessenbach befindet sich in der Ludwig-Straub-Straße 9 (Gemeindezentrum).

Die Öffnungszeiten des Recyclinghofes sind

  • dienstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und
  • samstags von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Von Frühling bis Herbst (in der Regel Ende März bis Ende Oktober) zusätzlich

  • freitags von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Bitte versichern Sie sich in der "Übergangsphase" durch einen Blick ins gemeindliche Amts- und Mitteilungsblatt bzw. einen Anruf im Rathaus, ob der Recyclinghof noch/schon freitags geöffnet ist.

Folgende Wertstoffe werden im Recyclinghof angenommen:
Altmetalle, Blecheimer, Aluminium, Altkleider, Altpapier, Altschuhe (tragfähig und paarweise gebündelt), Altholz und beschichtete Spanplatten, Altöl (gegen geringen Unkostenbeitrag), Ölkanister, Fenster, Glasbausteine, Kork, Kabelreste, Blei, PU-Schaumdosen, Styropor (nur haushaltsübliche Mengen, reinweiß, faustgroß), Brillen, Hörgeräte, Bauschutt und Keramik (Kleinmengen bis 1/4 m³, nur mineralisch, asbestfrei, kein Gips oder Rigips usw.), Keramik.


Am kreiseigenen Recyclinghof in Aschaffenburg werden außerdem folgende Wertstoffe angenommen:
Fenster mit Holz-, Metall- und Kunststoffrahmen, Flachglas, Zement- und Baustoffsäcke, Kunststoff-Folien, Verpackungen aus Kunststoff und Verbunden, Reifen mit und ohne Felgen (gegen Entgelt).

Öffnungszeiten des Landkreis-Recyclinghofes in der Obernburgerstraße 25 in Aschaffenburg (Gelände hinter dem Kompostwerk der GBAB):
Montag bis Freitag: 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr
März bis Juni, September, Oktober: Samstag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
sonstige Monate: Jeden 1. Samstag im Monat: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Reparatur- und Verleihführer

Wer kennt sie nicht, Situationen in denen das noch gar nicht so alte Elektrogerät schon nicht mehr funktioniert, der Reißverschluss der Bettwäsche nicht mehr schließt oder für eine Familienfeier mehr Geschirr benötigt wird, als im Haushalt vorhanden ist? Alles neu zu kaufen wäre teuer und ist oftmals auch gar nicht nötig. Es gibt vielleicht Handwerker, die die Gegenstände reparieren und Firmen, die Produkte, die nicht ständig benötigt werden, verleihen. Doch wie findet man sie auf die Schnelle? 

Dafür gibt es jetzt den Reparatur- und Verleihführer

 www.reparaturfuehrer-aschaffenburg.de

Firmen, die ihren Sitz im Gebiet der Stadt oder des Landkreises Aschaffenburg haben können hier ihre Angebote zur Reparatur oder dem Ausleihen von Gegenständen anbieten. Und das kostenfrei! 

Die Angaben werden nach Prüfung durch die Gebietskörperschaften übernommen und können über die Suchfunktionen nach Rubriken und gewünschten Dienstleistungen im gesuchten Ort schnell und einfach gefunden werden. Alle Angaben werden nur für den Reparatur- und Verleihführer verwendet und nicht an Dritte weiter gegeben. Für die Qualifikation der angebotenen Leistungen kann jedoch keine Garantie übernommen werden. 

Auf diese Weise wollen Landkreis und Stadt Aschaffenburg insbesondere kleinen und mittelständischen Betrieben helfen, ihre Leistungen bekannter zu machen und gleichzeitig einen weiteren Beitrag zum Vermeiden von Abfällen und einem sparsameren Umgang mit Ressourcen leisten. 

Denn Gegenstände, die repariert werden, müssen nicht weggeworfen und solche die geliehen, brauchen nicht gekauft werden. 

Bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Wasser, Energie und Rohstoffe verbraucht. Werden sie achtlos weggeworfen, erhöhen sie den Müllberg. Eine Wieder- und Weiterverwendung intakter Dinge ist Zeichen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen. Es schont die Umwelt und trägt dazu bei, nachfolgenden Generationen eine intakte Erde zu hinterlassen. 

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag auch:13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Gemeindeverwaltung Bessenbach - Ludwig-Straub-Straße 2 - 63856 Bessenbach - Fon: 06095 97110 - Fax: 06095 971130 - E-Mail schreiben